Internet-Millionär Kim Schmitz erklärt sein Mega-Upload-Imperium: „Ich bin kein Piraten-König“ – Bild.de

Internet-Millionär Kim Schmitz erklärt sein Imperium „Ich bin kein Piraten-König“

Auckland Neuseeland – Nach dem ersten Interview mit einer Zeitung hat „Megaupload“-Millionär Kim Schmitz nun auch im TV alle Anschuldigungen zurückgewiesen. Das Internet-Schwergewicht sieht sich als Bauernopfer der Unterhaltungsindustrie.„Ich bin kein Piraten-König. Ich habe Nutzern Online-Speicherplatz und Bandbreite angeboten, das ist alles!“, sagte Schmitz dem neuseeländischen Sender „3News“.„Das ist wie mit den Atomwaffen im Irak, wissen Sie? Wenn Sie jemand kriegen wollen und ein politisches Ziel haben, werden Sie sagen, was immer nötig ist. Es gibt hunderte Firmen, die diesen Service anbieten, warum ist denen nichts passiert?“

Kim Dotcom und seine Frau Mona beim Verlassen des Gerichts

Mit der Internet-Plattform und Tauschbörse „Megaupload“ ermöglichte der Deutsche seinen Usern millionenfach illegale Downloads von Filmen und Musikstücken. Damit soll er die Unterhaltungsindustrie um mindestens 500 Millionen Dollar 390 Millionen Euro gebracht haben. In den USA drohen dem ehemaligen Hacker dafür bis zu 20 Jahre Haft.„Es ist ein Albtraum! Mein Unternehmen besteht seit sieben Jahren … Wir haben Millionen für juristische Beratung ausgegeben und unsere Anwälte haben uns immer versichert, dass wir sicher sind, dass wir nicht für Rechtsverletzungen unserer Nutzer haften.“Den Vorwurf, er sei der „schlimmste Urheberrechtsverletzer aller Zeiten“ kann Kim Schmitz nicht nachvollziehen: „Absolut nicht. Jede Sekunde wurden über ‚Megaupload‘ 800 Dateien übertragen. Wir sind eine relativ kleine Firma, wir können so viel Internet-‚Traffic‘ gar nicht überwachen!“

VERSCHWÖRUNGSTHEORIE

Kim Dotcom bezweifelt die Richtigkeit der Vorwürfe: „Die Staatsanwaltschaft spricht von 500 Millionen Dollar Schaden innerhalb von zwei Wochen, das sind 13 Milliarden Dollar Schaden für die US-Musikindustrie innerhalb eines Jahres. Die gesamte US-Musikindustrie setzt weniger als 20 Milliarden um. Wie kann eine Webseite für so einen massiven Schaden verantwortlich sein? Das ist völlig irre und unrealistisch.“

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