Megaupload-Gründer zeigt stolz seine neugeborenen Zwillinge – Bild.de

Kim Schmitz ist Zwillings-Papa

Da freut sich der Internet-Millionär: In jedem Arm hält Kim Schmitz eine seiner neu geborenen Zwillings-Töchter:

Zuwachs für Familie Dotcom: Internet-Millionär Kim Schmitz ist jetzt Vater von fünf Kindern! Bereits vorige Woche brachte seine Frau Mona zwei gesunde Mädchen zur Welt.Dicke Freude beim frisch gebackenen Zwillings-Papa. Seine Töchter kamen am Donnerstag in Auckland Neuseeland per geplantem Kaiserschnitt zur Welt. Ein Kind wog 2,4 Kilogramm, das andere 2,8.

Kurz nach der Geburt gab Schmitz eine weitere Kostprobe seines berüchtigten Humors. Laut Internet-Blog „TorrentFreak“ schrieb er am Freitag in einer Text-Message: „Gestern wurden zwei gesunde Kiwis geboren. Alles gut. Als ich gefragt wurde, ob ich die Plazenta behalten möchte was für eine verrückte Frage, habe ich ‚ja‘ gesagt: ‚Und schickt sie doch bitte dem FBI, damit sie auf Piraten-DNA getestet werden kann.’“

Kim Schmitz alias Kim Dotcom war im Januar von 70 Polizei-Beamten in seiner Villa in Neuseeland verhaftet worden. Seit Mitte Februar steht er unter Hausarrest.Laut „New Zealand Herald“ bedankte sich Schmitz bei den Richtern, die seine Freilassung auf Kaution erlaubt hatten: „Ich möchte ihnen dafür danken, dass ich bei der Geburt anwesend sein konnte. Mona und mir bedeutet das sehr viel.“Wie die Zeitung weiter berichtet, steigen mit der Geburt seiner Töchter in Auckland die Chancen für Schmitz, die neuseeländische Staatsbürgerschaft zu erlangen.Das könnte ihm möglicherweise noch nützlich werden: Die USA haben inzwischen seine Auslieferung beantragt, die US-Justiz wirft ihm massive Verstöße gegen gegen das Urheberrecht vor. Mit seiner Plattform „Megaupload“ seien illegale Downloads ermöglicht worden.Den Rechteinhabern – etwa von Filmen und Musikstücken – sei ein Schaden von mindestens 500 Mio. US-Dollar entstanden. In den USA drohen Schmitz bis zu 20 Jahre Haft.

Wie seine beiden Töchter heißen sollen, verriet Schmitz noch nicht. Es wird allerdings erwartet, dass ihre Namen mit „K“ beginnen. Die anderen Kinder des angeklagten Internet-Millionärs heißen Kimmo, Kaylo und Kobi.

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Dicker Internet-Millionär Kim Schmitz: Jetzt spricht seine schwangere Frau – Bild.de

Jetzt spricht seine schwangere Frau

Am 20. Januar stürmten 70 Polizisten aus Neuseeland und den USA Kim Schmitz’ protziges Anwesen „Villa Dotcom“ bei Auckland, nahmen den dicken Internet-Millionär in seinem Panic Room fest. Jetzt äußerte sich erstmals Schmitz‘ hochschwangere Ehefrau Mona – sie spricht von Polizei-Terror bei der Verhaftung!

Wie die „NZ Herald“ berichtet, wandte sich Mona Dotcom nach der Festnahme ihres Mannes mit einem Schreiben ans Gericht, bat darin um dessen Freilassung aus der U-Haft.„Wir waren noch niemals länger als einen Tag getrennt“, zitiert die Zeitung aus den Gerichtsunterlagen. „Obwohl ich mein Bestes tue, um damit fertig zu werden, fällt mir ohne Kims Unterstützung Zuhause alles sehr schwer.“

Mona Schmitz ist mit Zwillingen schwanger, die noch in diesem Monat auf die Welt kommen sollen. Das seit 2009 verheiratete Paar hat bereits drei gemeinsame Kinder.

In ihrem Schreiben ans Gericht beschwert sich die bald fünffache Mutter massiv über das Verhalten der Polizei während der Razzia auf ihrem 19-Millionen-Euro-Anwesen.„Obwohl ich ganz offensichtlich schwanger und noch im Nachthemd war, befahlen die Polizisten mir nach draußen zu gehen und auf dem nassen Gras zu warten.“Man habe sie eine Stunde dort warten lassen und mit Waffen bewacht. „‚Sie haben mich einfach nicht gehen lassen. Ich habe mehrmals darum gebeten, reingehen zu dürfen, um nach den Kindern zu sehen. Aber ich durfte nicht.“

Erst weitere 20 bis 30 Minuten später habe man sie zu den Kindern gelassen, die alle „total verängstigt“ gewesen seien. Ermittler ließen nach der Schließung von Kim Schmitz‘ Filmklau-Website „Megaupload“ die Firmenkonten sperren. Beschlagnahmt wurden auch die Kreditkarten seiner Frau – die ebenfalls auf „Megaupload“-Konten liefen.„Ich habe überhaupt kein eigenes Geld mehr oder Zugriff auf andere Quellen“, jammerte Mona Dotcom im Unterstützungsschreiben für ihren Mann. Es sei auch kein Geld da, um die Kindermädchen zu bezahlen, die jetzt kündigen würden. „Es ist sehr schwierig, sich um drei kleine Kinder unter vier Jahren zu kümmern und mit zwei weiteren schwanger zu sein“, schreibt Mona weiter.

Und sie drückt noch ein bisschen weiter auf die Tränendrüse: Ihr Mann würde seine Kinder sehr lieben und vermissen.Er sei nicht der Mann, als den die Medien ihn darstellten. „Er ist ein totaler Familienmensch. Die Kinder und ich stehen für ihn immer an erster Stelle.“Ob das herzzerreißende Schreiben ausschlaggebend war oder doch andere Gründe – die neuseeländischen Richter ließen letztlich Gnade walten. Ende Februar wurde Kim Schmitz gegen Kaution aus der U-Haft entlassen.

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Kim Dotcom wird in Neuseeland zum Politikum – WELT ONLINE

Kim Dotcom wird in Neuseeland zum Politikum

Wellington dpa – Der in den USA wegen Internetbetrugs gesuchte deutsche Gründer der Plattform Megaupload, Kim Dotcom, hätte nach Überzeugung der Opposition in Neuseeland keine Aufenthaltsgenehmigung erhalten dürfen.

Die Regierung habe seinen Antrag im Gegenzug für eine Millioneninvestition angenommen und damit gegen die Gesetze verstoßen, sagte der Fraktionschef der rechten Oppositionspartei New Zealand First, Winston Peters, am Freitag im Parlament.

Dotcom 38, der ursprünglich Schmitz hieß, war zusammen mit mehreren Mitarbeitern im Januar nach einer Razzia auf seinem Anwesen bei Auckland festgenommen worden. Die USA werfen ihm Urheberrechtsverletzungen mit einen Schaden von einer halben Milliarde US-Dollar vor. Sie haben die Plattform vom Netz genommen und verlangen Dotcoms Auslieferung. Die Beschuldigten beteuern ihre Unschuld und wehren sich gegen die Auslieferung. Sie sind gegen Kaution auf freiem Fuß. Die Auslieferungsanhörung ist im August.Nach Recherchen der «Dominion Post» in Wellington wussten die Einwanderungsbehörden von Dotcoms früheren Verurteilungen. Normalerweise wird eine Aufenthaltsgenehmigung in Neuseeland bei Vorstrafen verweigert. Dotcom bekam seine Papiere aber, nachdem er zehn Millionen neuseeländische Dollar heute 6,2 Millionen Euro in Neuseeland investiert hatte. «Das zeigt, dass es in der Nationalpartei Leute gibt, die jeden akzeptieren, wenn er nur ein Scheckheft mitbringt», sagte Peters. «Wir fragen uns, wen die Nationalpartei sonst noch durch die Hintertür ins Land lässt.»

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Megaupload-Gründer: Ich, Kim Schmitz, armer Kerl – FTD.de

Alle gegen einen.

So sieht es zumindest der deutsche Internetunternehmer. In ersten Interviews nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis zielt der wegen Urheberrechtsverletzung Angeklagte auf Mitleid und beschuldigt die Regierungsinstitutionen.

Unschuldig sei er und schlecht behandelt worden. Er inszeniert sich als Opferlamm und greift die Regierung an – Kim Schmitz ist zurück. Einer Woche nach seiner Entlassung aus der Untersuchungshaft gibt er neuseeländischen Medien erste Interviews und zeichnet das Bild eines Gejagten.

„Die erste Nacht hatte ich kein Laken, keine Seife, keine Zahnpasta und kein Toilettenpapier. Sie gaben uns nicht mal die nötigsten Dinge. Alle zwei Stunden weckten sie mich auf. Ich litt an Schlafentzug. Ich habe eine Beschwerde geschrieben. Ich hab gesagt: ‚Das ist Folter, das ist Schlafentzug’“, sagte er am Donnerstag dem „New Zealand Herald“.

Außerdem berichtet er von einem Gefängnisfahrzeug, das ihm zufolge keine Stoßdämpfer hatte und beim Fahren so heftig ruckelte, dass er starke Rückenschmerzen bekam: „Sie gaben mir Schmerzmedikamente und dann wurde ich im Rollstuhl in meine Zelle gebracht. Ich konnte mich drei Tage nicht bewegen.“

Der zurzeit in Neuseeland ansässige Schmitz ist Besitzer des Internetportals Megaupload. Schmitz hat bereits eine lange Karriere als umstrittener Unternehmer mit aufwendigem Lebensstil hinter sich. Er ließ sich gerne mit hübschen Frauen, schnellen Autos, Hubschraubern und anderen Insignien von Geld und Macht ablichten und zeigte sich auch ansonsten stets selbstbewusst. Seine Liste von Künstlernamen umfasst Kimble, Kimvestor und Kim Dotcom. Einen deutlichen Dämpfer musste er hinnehmen, als er 2002 wegen Insiderhandels mit Aktien von Letsbuyit.com vom Amtsgericht München zu einem Jahr und acht Monaten Freiheitsstrafe und einer Geldstrafe verurteilt wurde. Zuvor war er nach Thailand geflüchtet.

Die US-Behörden werfen ihm und seinen Mitarbeitern vor, Copyright-Besitzer in großem Stil um ihre Einkünfte gebracht zu haben. Megaupload sei einer der größten Umschlagplätze für illegale Kopien von Musik und Filmen gewesen. Den Rechteinhabern sei eine halbe Mrd. Dollar Schaden entstanden.

Das bestreitet der selbsternannte „Erfinder“ natürlich. Im 23-minütigen TV-Interview mit „TV3“ sagte er: „Ich bin kein Krimineller, diese Internetseite wurde nicht als Datenklauparadies aufgesetzt.“ Und rückt anschließend die vom FBI gegen ihn geäußerten Vorwürfe in die Nähe von George W. Bushs Argument für den militärischen Einsatz im Irak: „Es ist irgendwie ähnlich mit den Massenvernichtungswaffen im Irak, wissen Sie? Wenn man jemandem nachstellen will und man ein politisches Ziel hat, wird man alles sagen, was gesagt werden muss. Das sind alles Erfindungen und Lügen.“

Schmitz begründet seine Verschwörungstheorie damit, dass es Hundert andere Firmen gebe, die dasselbe anbieten wie Megaupload, und trotzdem nicht angeklagt würden. Mit Verweis auf ein Gerichtsverfahren gegen Youtube sagt er: „Die gewinnen ihr Verfahren und ich sitze im Gefängnis, mein Haus wird durchsucht, mein Vermögen eingefroren – ohne Verfahren, ohne Anhörung. Es ist komplett verückt, das ist es!“

Schuld sind immer die anderen

Schuld an den ständigen Urheberrechtsverletzungen sei sowieso Hollywood: Wenn die amerikanische Regierung ihr „monopolistisches Geschäftsmodell“ aufgeben würde, US-Filme zuerst in den heimischen Kinos zu zeigen, bräuchten europäische Jugendliche nichts illegal herunterladen, so Schmitz.
Im Hinblick auf seinen Prozess sagte er, dass er gewinnen wird. Die Anklageschrift des FBI beschuldigt er der Einseitigkeit: „Es ist eine Presserklärung. Eine 72-seitige Klageschrift, die so bösartig ist und konstruiert wurde, um den Richter und die Jury in den USA dazu zu bringen, zuzustimmen, hat es noch nie gegeben.“
Dabei sollte das Rechtssystem ihn doch beschützen, klagt er: „Angeblich, und das ist was alle glaubten, beschützt uns das Gesetz. Wir können doch nicht für die Taten Dritter verantwortlich sein, wissen Sie? So lange wie wir einem Regelwerk folgen und alle Dinge runter nehmen, von denen uns berichtet wird – das haben wir all die Jahre gemacht – sind wir geschützt, zumindest nach dem Gesetz.“
Zu seiner Verteidigung wirft er ein, dass seine Firma allen großen Filmunternehmen einen Zugang zu den Servern verschafft habe, mit dem sie direkt und selbstständig Links löschen konnten, die Urheberrechtsverletzungen betrafen: „Wir haben das freiwillig gemacht, und sie haben über 15 Millionen Links gelöscht.“
In einem letzten Versuch, den Interviewer zu überzeugen, holt er zur rheotrischen Frage aus: „Überrascht es Sie nicht, dass, wenn ich der Datenklaukönig bin und ich all diesen Schaden anrichte, dass niemand von denen je versucht hat, uns zu verklagen, uns zu verklagen auf Schadenersatz?“

Es wird zu beobachten sein, ob ihm die offensive Strategie nutzen wird. Zum Schluss der Interviews bekennt er selbstbewusst wie eh und je: „Ich bin ein Kämpfer und ich werde das bekämpfen. Ich bin zuversichtlich, dass ich das gewinnen werde. …Das ist alles, was ich tun kann.“

via Megaupload-Gründer: Ich, Kim Schmitz, armer Kerl | FTD.de.

Who is Kim Dotcom’s wife? – 3 News

Who is Kim Dotcom’s wife?

Currently pregnant with twins, Mona Dotcom sparked an online storm when she appeared at court to support her husband earlier in the week – how had the beautiful wife of a multi-millionaire managed to stay out of the spotlight?

Kim Dotcom and his wife Mona

An online search for Mona Dotcom brings up very little information except the news stories of the past weeks – no clues to her background or upbringing.

Even her nationality is unclear, although some websites suggest she is a former model from the Philippines.

She and Dotcom have three previous children together – two sons and a daughter – and relocated to New Zealand in 2009.

Evidently adored by Dotcom, Mona is reported to have spent New Years’ Eve watching thousands of dollars’ worth of fireworks paid for by her husband.

A question mark now hovers over Mona’s involvement in Megaupload, with speculation that she is now being investigated for her role in the company.

Dotcom was arrested in February and is awaiting extradition to the United States, where he is facing charges of racketeering, copyright infringement and money laundering in relation to Megaupload.

He is currently on bail and has been granted $32,650 to live off for three weeks, after seeking significantly more at a High Court hearing.

Dotcom and his wife sought $28,000 a month to pay for household expenses and an additional $29,000 for staff and maintenance costs for their $10 million mansion.

Dotcom says he wants to stay in New Zealand and raise his children here.

via Who is Kim Dotcom’s wife? – Story – National – 3 News.

Internet-Millionär Kim Schmitz erklärt sein Mega-Upload-Imperium: „Ich bin kein Piraten-König“ – Bild.de

Internet-Millionär Kim Schmitz erklärt sein Imperium „Ich bin kein Piraten-König“

Auckland Neuseeland – Nach dem ersten Interview mit einer Zeitung hat „Megaupload“-Millionär Kim Schmitz nun auch im TV alle Anschuldigungen zurückgewiesen. Das Internet-Schwergewicht sieht sich als Bauernopfer der Unterhaltungsindustrie.„Ich bin kein Piraten-König. Ich habe Nutzern Online-Speicherplatz und Bandbreite angeboten, das ist alles!“, sagte Schmitz dem neuseeländischen Sender „3News“.„Das ist wie mit den Atomwaffen im Irak, wissen Sie? Wenn Sie jemand kriegen wollen und ein politisches Ziel haben, werden Sie sagen, was immer nötig ist. Es gibt hunderte Firmen, die diesen Service anbieten, warum ist denen nichts passiert?“

Kim Dotcom und seine Frau Mona beim Verlassen des Gerichts

Mit der Internet-Plattform und Tauschbörse „Megaupload“ ermöglichte der Deutsche seinen Usern millionenfach illegale Downloads von Filmen und Musikstücken. Damit soll er die Unterhaltungsindustrie um mindestens 500 Millionen Dollar 390 Millionen Euro gebracht haben. In den USA drohen dem ehemaligen Hacker dafür bis zu 20 Jahre Haft.„Es ist ein Albtraum! Mein Unternehmen besteht seit sieben Jahren … Wir haben Millionen für juristische Beratung ausgegeben und unsere Anwälte haben uns immer versichert, dass wir sicher sind, dass wir nicht für Rechtsverletzungen unserer Nutzer haften.“Den Vorwurf, er sei der „schlimmste Urheberrechtsverletzer aller Zeiten“ kann Kim Schmitz nicht nachvollziehen: „Absolut nicht. Jede Sekunde wurden über ‚Megaupload‘ 800 Dateien übertragen. Wir sind eine relativ kleine Firma, wir können so viel Internet-‚Traffic‘ gar nicht überwachen!“

VERSCHWÖRUNGSTHEORIE

Kim Dotcom bezweifelt die Richtigkeit der Vorwürfe: „Die Staatsanwaltschaft spricht von 500 Millionen Dollar Schaden innerhalb von zwei Wochen, das sind 13 Milliarden Dollar Schaden für die US-Musikindustrie innerhalb eines Jahres. Die gesamte US-Musikindustrie setzt weniger als 20 Milliarden um. Wie kann eine Webseite für so einen massiven Schaden verantwortlich sein? Das ist völlig irre und unrealistisch.“

via Internet-Millionär Kim Schmitz erklärt sein Mega-Upload-Imperium: „Ich bin kein Piraten-König“ – News Ausland – Bild.de.

Internet-Millionär Kim Schmitz bettelt vor Gericht: Ich brauche 140 000 Euro im Monat – Bild.de

Kim Schmitz: Ich brauche 140 000 Euro pro Monat für Bodyguards, Diener und mein Telefon

Auckland (Neuseeland) – Er muss nicht wieder in U-Haft. Doch Kim Schmitz (38) will mehr. Der dicke Internet-Millionär verlangt jetzt rund 140 000 Euro (220 000 Neuseeland-Dollar), um sein Luxusleben zu finanzieren. Pro Monat!

Der Deutsche ist in Neuseeland auf Kaution frei, muss eine Fußfessel tragen, darf sein Haus nur mit Genehmigung verlassen und nicht ins Internet.

Schmitz beim Verlassen des Gerichts am 28.02.2012 im Hintergrund links seine Frau Mona.

Wofür er das Geld braucht? Der Wachdienst ist nicht umsonst (rund 15 000 Euro), persönlicher Assistent, mehrere Kindermädchen und Butler wollen ebenfalls versorgt sein (18 000 Euro). Und natürlich die Protz-Villa: Dort fielen für Energiekosten rund 5400 Euro im Monat an. Und der Privatlehrer für den Nachwuchs schlägt mit 4000 Euro zu Buche.

Unglaublich, allein für anstehende Telefonrechnungen bettelte Schmitz vor Gericht um 3100 Euro. Plus gut 600 Euro fürs Handy.

Begründung: In den nächsten Wochen müsse er ja ständig mit seinen Anwälten in den USA sprechen.

Der Gründer der Internet-Plattform und Tauschbörse „Megaupload“ war am 20. Januar festgenommen worden.

Die US-Behörden werfen Schmitz massive Verstöße gegen das Urheberrecht vor, Filme, Musiktitel und Softwareangebote seien illegal weiterverteilt worden.

Kim Schmitz soll allein im Jahr 2010 durch seine mutmaßlich illegalen Internetaktivitäten rund 32 Millionen Euro verdient haben.

Im August wird ein Richter am High Court in Schmitz‘ Wahlheimat Auckland über eine Auslieferung an die USA entscheiden.

Schmitz beim Verlassen des Gerichts am 28.02.2012

Und wo soll das Geld für das Luxusleben herkommen? Schmitz will wieder Zugriff auf sein neuseeländisches Konto haben, auf dem rund 190 000 Euro liegen.

Doch der Richter blieb hart und gab Familie Schmitz „nur“ rund 19 000 Euro für die nächsten drei Wochen. Bis zur nächsten Anhörung.

Davon sind 7600 Euro aber für medizinische Untersuchungen der hochschwangeren Mona Schmitz (8. Monat). Obendrauf gab es aber noch ein Auto.

Angebliche Geldsorgen, Fluchtgefahr, Luxusleben – es wird nicht leise um Kim Schmitz!

Nach ein paar Wochen in U-Haft war der Deutsche am 22. Februar gegen Kaution und strikte Auflagen wieder auf freien Fuß gekommen: So ist es ihm zum Beispiel untersagt, das Internet zu nutzen – und auch sein Privathubschrauber muss am Boden bleiben.

Anders sieht das in den USA aus: Dort drohen ihm bis zu 20 Jahren Gefängnis.

via Internet-Millionär Kim Schmitz bettelt vor Gericht: Ich brauche 140 000 Euro im Monat – News Ausland – Bild.de.