Megaupload-Gründer Dotcom hat keinen Zugang zum Internet – Rockefeller News

Spannend ist der zweite Teil, fett hervorgehoben. Demnach gibt es keine Auslieferungsvereinbarung und keine Anklage in Deutschland.

Die Justiz in Frankfurt am Main hat bislang kein Ermittlungsverfahren gegen den in den USA beschuldigten deutschen Mitarbeiter des Internetportals Megaupload, Andre E., eingeleitet. Das sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft, Doris Möller-Scheu am Mittwoch auf dapd-Anfrage.

HIer der zitierte Artikel des Rockefeller Magzines:

Megaupload-Gründer Kim Dotcom darf das Internet nicht nutzen.

Das Zugangsverbot ist Teil der Kautionsauflagen, unter denen der 38-Jährige aus der Untersuchungshaft entlassen wurde, wie die neuseeländischen Justizbehörden am Donnerstag bekannt gaben. Demnach darf Dotcom sein Haus in Auckland auch nur mit Genehmigung verlassen, etwa für Gerichts- oder Arzttermine.

Der gebürtige Kieler und drei seiner Mitarbeiter saßen seit dem 20. Januar in einem Gefängnis in Neuseeland. Die US-Justiz wirft den Megaupload-Anbietern Verstöße gegen Gesetze zum Schutz des Urheberrechts vor und fordert ihre Auslieferung wegen des Vorwurfs der organisierten Kriminalität. Die Online-Plattform soll illegale Downloads ermöglicht und den Rechteinhabern – etwa von Filmen und Musikstücken – damit einen Schaden von mindestens 500 Millionen Dollar (390 Millionen Euro) verursacht haben.

Dotocm wurde als Kim Schmitz geboren, änderte jedoch seinen Namen. Er hat die deutsche und finnische Staatsbürgerschaft und besitzt seit 2010 eine Aufenthaltserlaubnis für Neuseeland. Dotcom lebte auch in Hongkong, wo Megaupload registriert ist.

Deutsche Justiz ermittelt nicht gegen Mitarbeiter von Megaupload

Die Justiz in Frankfurt am Main hat bislang kein Ermittlungsverfahren gegen den in den USA beschuldigten deutschen Mitarbeiter des Internetportals Megaupload, Andre E., eingeleitet. Das sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft, Doris Möller-Scheu am Mittwoch auf dapd-Anfrage. Trotz eines internationalen Haftbefehls sei der Mann entgegen früherer Medienberichte nicht festgenommen und auch nicht in die USA ausgeliefert worden. Es gebe kein Auslieferungsabkommen mit den USA, und für eigene Ermittlungen der Frankfurter Staatsanwaltschaft reiche das von den amerikanischen Behörden zur Verfügung gestellte Material nicht aus.

Im Januar hatte die amerikanische Justiz die Frankfurter Staatsanwaltschaft im Verfahren gegen das Internetportal um Rechtshilfe gebeten. Auch der Gründer des Portals, Kim Dotcom, befindet sich nach einer entsprechenden Entscheidung eines neuseeländischen Richters inzwischen wieder auf freiem Fuß.

via Megaupload-Gründer Dotcom hat keinen Zugang zum Internet | Rockefeller News.

Neue Vorwürfe gegen Megaupload-Betreiber – heise.de

Neue Vorwürfe gegen Megaupload-Betreiber

Gegen die Betreiber der Internet-Datenplattform Megaupload um den Deutschen Kim Schmitz gibt es einen Monat nach der Festnahme neue Vorwürfe. US-Ermittler werfen ihnen jetzt auch vor, Material von anderen Websites wie etwa YouTube kopiert und über Megaupload angeboten zu haben, wie aus Gerichtsunterlagen hervorgeht, die am Wochenende veröffentlicht wurden (PDF).

Schmitz, der seinen Namen inzwischen in Kim Dotcom geändert hatte, wurde im Januar auf Antrag der US-Behörden zusammen mit seinen Vertrauten in Neuseeland in Untersuchungshaft genommen. Die amerikanischen Ermittler sehen die inzwischen dichtgemachte Megaupload-Plattform als einen der größten Umschlagplätze für illegale Kopien von Filmen und Musik.

Die USA fordern eine Auslieferung der Betreiber. Megaupload wird vorgeworfen, den Inhabern der Urheberrechte einen Schaden von mehr als 500 Millionen Dollar zugefügt zu haben. Die Megaupload-Verantwortlichen weisen die Anschuldigungen zurück. Ihr US-Anwalt Ira Rothken bekräftigte im Wall Street Journal, er sehe gute Chancen, dass sich seine Mandanten vor Gericht durchsetzen.

Außerdem soll Megaupload nach neuen Erkenntnissen der US-Behörden zuletzt nur rund 66,6 Millionen Nutzer gehabt haben statt der von den Betreibern selbst angegebenen 180 Millionen. Und nur knapp 5,9 Millionen von ihnen hätten jemals Dateien bei Megaupload hochgeladen. Das sehen die Ermittler als weiteres Argument dafür, dass Megaupload kaum für legale Zwecke genutzt worden sei.

via heise online | Neue Vorwürfe gegen Megaupload-Betreiber.

Gründer von Megaupload: „Mr Dotcom“ Kim Schmitz wegen Betrug angeklagt – FOCUS Online

„Mr Dotcom“ Kim Schmitz wegen Betrug angeklagt

Allein im Jahr 2010 soll Kim Schmitz 42 Millionen Dollar verdient haben – allerdings illegal. Deswegen sitzt er in Neuseeland im Gefängnis. US-Behörden erheben nun neue Vorwürfe gegen den Megaupload-Gründer.

Die US-Behörden haben in mehreren weiteren Punkten Anklage gegen Megaupload-Gründer Kim Schmitz und weitere Verantwortliche des inzwischen geschlossenen Online-Speicherdienstes erhoben. Die neuen Vorwürfe wegen Verletzung des Urheberschutzes und Betrugs seien der bereits seit Januar vorliegenden Anklageschrift hinzugefügt worden, erklärte das US-Justizministerium am Freitag (Ortszeit). Aus dieser geht demnach hervor, dass Megaupload sich massiver Internetpiraterie schuldig gemacht hat, indem es das Herunterladen von urheberrechtsgeschützten Werken ermöglichte.

Laut US-Justizministerium hatte Megaupload 66,6 Millionen registrierte Nutzer, nicht 180 Millionen wie von dem Unternehmen behauptet. Von diesen Nutzern hätten lediglich 5,86 Millionen jemals Daten auf Megaupload.com oder Megavideo.com hochgeladen. Mehr als 90 Prozent der Nutzer hätten die Websites dagegen ausschließlich zum Herunterladen von Filmen, Musik und Software genutzt.

34 Millionen Downloads von Blockbustern?

Die Anklage wirft dem Internetdienst auch vor, keinerlei Maßnahmen gegen einen Nutzer ergriffen zu haben, der über sechs Jahre hinweg immer wieder massiv gegen den Urheberschutz verstoßen habe. Dieser habe 16 950 Datensätze auf den Websites des Unternehmens hochgeladen, darunter Kopien urheberrechtsgeschützter Hollywood-Blockbuster. Diese seien in der Folge von anderen Nutzern mehr als 34 Millionen Mal abgerufen worden.

Der deutsche Megaupload-Gründer Schmitz war vor einem Monat in Neuseeland festgenommen worden. Die US-Behörden fordern seine Auslieferung. Sie werfen Schmitz vor, allein im Jahr 2010 durch seine Internetaktivitäten 42 Millionen Dollar (rund 32 Millionen Euro) verdient zu haben. Megaupload bot seinen Nutzern an, Daten im Internet zu speichern und dort auch anderen zur Verfügung zu stellen. Dies ist an sich nicht illegal. Allerdings wurde die Plattform auch dazu genutzt, Raubkopien etwa von Musik, Filmen und Software zu verbreiten.

via Gründer von Megaupload: „Mr Dotcom“ Kim Schmitz wegen Betrug angeklagt – Internet – FOCUS Online – Nachrichten.

Megaupload-Gründer Kim Schmitz in weiteren Punkten angeklagt – Bild.de

Kim Schmitz in weiteren Punkten angeklagt

Kim Schmitz Mr. Dotcom: Von der Villa in den Knast

Washington – Für Internet-Betrüger Kim Schmitz (38) wird’s eng: US-Behörden haben in mehreren weiteren Punkten Anklage gegen Megaupload-Gründer erhoben. Das US-Justizministerium erklärt: „Die neuen Vorwürfe wegen Verletzung des Urheberschutzes und Betrugs wurden der bereits seit Januar vorliegenden Anklageschrift hinzugefügt.“

Demnach soll sich Megaupload massiver Internetpiraterie schuldig gemacht haben, indem es das Herunterladen von urheberrechtsgeschützten Werken ermöglichte.

Laut US-Justizministerium hatte Megaupload 66,6 Millionen registrierte Nutzer – nicht 180 Millionen, wie von dem Unternehmen behauptet. Von diesen Nutzern hätten lediglich 5,86 Millionen jemals Daten auf Megaupload.com oder Megavideo.com hochgeladen. Mehr als 90 Prozent der Nutzer hätten die Websites dagegen ausschließlich zum Herunterladen von Filmen, Musik und Software genutzt.

Die Anklage wirft dem Internetdienst auch vor, keinerlei Maßnahmen gegen einen Nutzer ergriffen zu haben, der über sechs Jahre hinweg immer wieder massiv gegen den Urheberschutz verstoßen habe. Dieser habe 16 950 Datensätze auf den Websites des Unternehmens hochgeladen, darunter Kopien urheberrechtsgeschützter Hollywood-Blockbuster. Diese seien in der Folge von anderen Nutzern mehr als 34 Millionen Mal abgerufen worden.

Der deutsche Megaupload-Gründer Schmitz war vor einem Monat in Neuseeland festgenommen worden. Die US-Behörden fordern seine Auslieferung.

Sie werfen Schmitz vor, allein im Jahr 2010 durch seine Internetaktivitäten 42 Millionen Dollar (rund 32 Millionen Euro) verdient zu haben. Megaupload bot seinen Nutzern an, Daten im Internet zu speichern und dort auch anderen zur Verfügung zu stellen. Dies ist an sich nicht illegal. Allerdings wurde die Plattform auch dazu genutzt, Raubkopien etwa von Musik, Filmen und Software zu verbreiten.

via Megaupload-Gründer Kim Schmitz in weiteren Punkten angeklagt – News Ausland – Bild.de.

Der Megabust

Heise.de berichtet soeben das Megaupload geschlossen und Kim Schmitz verhaftet wurde.

Razzia gegen Megaupload: FBI lässt Kim Schmitz verhaften

Die US-Bundespolizei FBI hat in Zusammenarbeit mit den Behörden in Deutschland, Neuseeland und weiteren Ländern zum Schlag gegen den Sharehoster Megaupload ausgeholt. Wie das US-Justizministerium und das FBI am Donnerstagabend deutscher Zeit mitteilten, wurden der aus Deutschland stammende Unternehmer Kim Schmitz und drei andere Beschuldigte am Donnerstag in Auckland (Neuseeland) verhaftet. Drei weitere Personen werden noch mit Haftbefehl gesucht.

Den Beschuldigten um den 37-Jährigen Schmitz, der sich jetzt „Kim Dotcom“ nennt, wird vorgeworfen, als Betreiber des Sharehosters Megaupload, der Streamingplattform Megavideo und weiterer Websites für „massive weltweite Urheberrechtsverletzungen“ verantwortlich zu sein. Die US-Behörden sprechen von einem „internationalen organisierten kriminellen Unternehmen“. Die Beschuldigten sollen damit insgesamt rund 175 Millionen US-Dollar umgesetzt haben. Den Schaden für die Rechteinhaber beziffert das US-Justizministerium auf über 500 Millionen US-Dollar.

Der Sharehoster Megaupload und die Schwester-Site Megavideo sind derzeit nicht zu erreichen. Ein US-Bundesgericht hat die Beschlagnahmung der Domains sowie weiterer 16 Adressen angeordnet. Die Behörden vollstreckten den Angaben zufolge 20 Durchsuchungsbefehle in den USA und acht weiteren Staaten. Dabei seien Server und anderes Firmeneigentum im Wert von rund 50 Millionen US-Dollar in den USA, den Niederlanden und Kanada beschlagnahmt worden, teilte das US-Justizministerium weiter mit.

Die Ermittlungen konzentrieren sich den Angaben zufolge auf die in Hongkong ansässigen Unternehmen Megaupload Limited und Vestor Limited. Die US-Ermittler gehen davon aus, dass Schmitz das Megaupload-Imperium geführt hat. Er habe Megaupload gegründet und sei der einzige Anteilseigner der Vestor Limited, in der er seine Beteiligungen der mit Megaupload verbundenen Websites gebündelt habe. Im Visier der Ermittler sind neben Schmitz noch drei weitere deutsche Staatsbürger sowie ein Slovake, ein Niederländer und ein Este.

Wohl im Zusammenhang mit dem Abschalten von Megaupload.com war die Website des US-Justizministeriums http://www.justice.gov zeitweilig nicht zu erreichen. Anonymous-Aktivisten brüsten sich in Online-Foren damit, die Website per DDOS-Attacke ausgeschaltet zu haben. (vbr) heise.de