Bilder aus der Dotcom Mansion

Der NZ Herald präsentierte am 04. Februar 2012 exclusiv die ersten Bilder aus der Dotcom Mansion. Die Bilder wurden nach der Verhaftung aufgenommen und zeigen auch einige Beschädigungen die bei der Verhaftung entstanden sind. Ebenso ist der Eingang zu dem mittlerweile weltbekannten Panic Room zu sehen.

Anwesen

Anwesen

Anwesen

Eingang Panic Room

Wohnzimmer

Aufgebrochene Tür

Spielzimmer für Kimble

Angestellten Trakt

Spielzimmer für Kinder

Waffenschrank

Eingeschlagene Wand

Wohnbereich

Zerstörte Glastür

Tagesbett

Eingangshalle

Paniksender

Alle Bilder (c) NZ Herald.

Kim Schmitz looking at things: Web-Spott für den Megauploader – SPIEGEL ONLINE

Kim Schmitz looking at things

Web-Spott für den Megauploader

Nun auch Kim Dotcom: Genau wie nordkoreanische Diktatoren und der deutsche Bundespräsident bekommt auch der inhaftierte Internetunternehmer den speziellen Humor des Internets ab – in Form eines Tumblr-Blogs.

Da guckst du: Kim Dotcom, der früher Kim Schmitz hieß, sitzt derzeit wegen seiner Filesharing-Website Megaupload in Haft. Im Web wird nun darüber gestritten, ob Megaupload eine ganz normale Website war, vergleichbar mit YouTube oder jedem anderen Portal, auf dem Nutzer Dateien hochladen können – oder das Machwerk einer kriminellen Bande, die sich an Raubkopien bereichert hat.

Der sonst so auf seine Inszenierung bedachte Unternehmer ist in der Zwischenzeit zum Star einer inoffiziellen Website geworden. Kim Schmitz looking at things heißt das Blog, das kaum vorteilhafte Fotos von Kim Dotcom sammelt, wie er allerlei Sachen anschaut: Strand, Flugzeug, Essen. Es ist eine Form von Web-Spott, die Fortsetzung eines Mem.

Angefangen hat alles mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Il vor zwei Jahren. Dem Diktator wurde ein Blog gewidmet mit Fotos, die ihn beim Inspizieren von allerlei Dingen zeigen. Taschentücher, Pullover, Reis, Kohle – in immer gleichen Posen betrachtet der Staatschef auf den Aufnahmen irgendetwas.

Die in der Zusammenschau geradezu grotesk wirkenden Bilder aus dem Politikerleben unter dem Titel Kim Jong Il Looking at Things wurden zur Web-Sensation. Diverse Variationen wurden daraufhin gestartet – unter anderem mit dem Krisenbundespräsidenten Christian Wulff und mit Karl-Theodor zu Guttenberg. Selbst ein Berliner Abgeordneter der Piratenpartei hat ein „Looking at Things“-Blog verpasst verkommen.

Nach dem Tod des Machthabers im Dezember des vergangenen Jahres wurde sogleich das nächste Tumblr-Blog eröffnet – mit Fotos seines Sohnes und Nachfolgers Kim Jong Un. Mehr in unserer Fotostrecke.

via Kim Schmitz looking at things: Web-Spott für den Megauploader – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Netzwelt.

Der Megabust

Heise.de berichtet soeben das Megaupload geschlossen und Kim Schmitz verhaftet wurde.

Razzia gegen Megaupload: FBI lässt Kim Schmitz verhaften

Die US-Bundespolizei FBI hat in Zusammenarbeit mit den Behörden in Deutschland, Neuseeland und weiteren Ländern zum Schlag gegen den Sharehoster Megaupload ausgeholt. Wie das US-Justizministerium und das FBI am Donnerstagabend deutscher Zeit mitteilten, wurden der aus Deutschland stammende Unternehmer Kim Schmitz und drei andere Beschuldigte am Donnerstag in Auckland (Neuseeland) verhaftet. Drei weitere Personen werden noch mit Haftbefehl gesucht.

Den Beschuldigten um den 37-Jährigen Schmitz, der sich jetzt „Kim Dotcom“ nennt, wird vorgeworfen, als Betreiber des Sharehosters Megaupload, der Streamingplattform Megavideo und weiterer Websites für „massive weltweite Urheberrechtsverletzungen“ verantwortlich zu sein. Die US-Behörden sprechen von einem „internationalen organisierten kriminellen Unternehmen“. Die Beschuldigten sollen damit insgesamt rund 175 Millionen US-Dollar umgesetzt haben. Den Schaden für die Rechteinhaber beziffert das US-Justizministerium auf über 500 Millionen US-Dollar.

Der Sharehoster Megaupload und die Schwester-Site Megavideo sind derzeit nicht zu erreichen. Ein US-Bundesgericht hat die Beschlagnahmung der Domains sowie weiterer 16 Adressen angeordnet. Die Behörden vollstreckten den Angaben zufolge 20 Durchsuchungsbefehle in den USA und acht weiteren Staaten. Dabei seien Server und anderes Firmeneigentum im Wert von rund 50 Millionen US-Dollar in den USA, den Niederlanden und Kanada beschlagnahmt worden, teilte das US-Justizministerium weiter mit.

Die Ermittlungen konzentrieren sich den Angaben zufolge auf die in Hongkong ansässigen Unternehmen Megaupload Limited und Vestor Limited. Die US-Ermittler gehen davon aus, dass Schmitz das Megaupload-Imperium geführt hat. Er habe Megaupload gegründet und sei der einzige Anteilseigner der Vestor Limited, in der er seine Beteiligungen der mit Megaupload verbundenen Websites gebündelt habe. Im Visier der Ermittler sind neben Schmitz noch drei weitere deutsche Staatsbürger sowie ein Slovake, ein Niederländer und ein Este.

Wohl im Zusammenhang mit dem Abschalten von Megaupload.com war die Website des US-Justizministeriums http://www.justice.gov zeitweilig nicht zu erreichen. Anonymous-Aktivisten brüsten sich in Online-Foren damit, die Website per DDOS-Attacke ausgeschaltet zu haben. (vbr) heise.de

Klage gegen Megaupload: „Kimble“ vor Gericht – heise online

Klage gegen Megaupload: „Kimble“ vor Gericht

Eine Urheberrechtsklage gegen den Filehoster Megaupload in den USA bringt den berühmt-berüchtigten „Hacker“ Kim Schmitz a.k.a. Kimble wieder in die Schlagzeilen. Der Unternehmer soll die treibende Kraft hinter Megaupload sein, behauptet der Betreiber des Erotik-Angebots Perfect 10 in der Anfang des Jahres eingereichten Klage. Über den Hoster und verwandte Dienste sollen urheberrechtlich geschützte Inhalte von Perfect 10 ohne Genehmigung verbreitet worden sein. Den Antrag von Megaupload, die Klage abzuweisen, lehnte das zuständige US-Bundesgericht nun allerdings ab.

Der Gründer von Perfect 10 ist auch schon gegen andere Internetanbieter vorgegangen, hatte damit aber bisher keinen Erfolg. Im vergangenen Jahr war Perfect 10 mit einem Verfügungsantrag gegen den Filehoster Rapidshare gescheitert. Ein US-Bundesgericht hatte festgestellt, dass Rapidshare über seine Plattform begangene Urheberrechtsverletzungen nicht zur Last gelegt werden können, weil es die Dateien nicht selbst auffindbar mache. Im Fall vom Megaupload, das seit Jahren zu den größten Ärgernissen der Unterhaltungsbranche zählt und nach Schätzung eins Industrievertreters im vergangenen Jahr über 200 Millionen US-Dollar Gewinn gemacht haben soll, sieht die nun zuständige Richterin das etwas anders.

Geld verdient Megaupload mit Werbung und Abonnements. Zudem ist das Gericht der Ansicht, dass Megaupload auf seinen Top-Downloadlisten eindeutig illegale Angebote empfohlen habe. Demnach ähnelt das Geschäftsmodell mehr dem der im Juni geschlossenen Streaming-Plattform Kino.to als eines reinen Filehosters.

Mit Fortgang des Verfahrens rückt nun Kim Schmitz wieder in den Blickpunkt. Der umtriebige Deutsche gilt schon eine Weile als Drahtzieher hinter Megaupload. Nun hat das Unternehmen gegenüber ZDNet erstmals eine Verbindung zu „Kimble“, wie sich Schmitz zu New-Economy-Zeiten nannte, eingeräumt. Bisher hatte Megaupload eine direkte Verbindung dementiert. Doch im vergangenen Jahr hatte sich das Magazin Investigate auf die Spur der Hintermänner gemacht und war dabei auf „Kim Dotcom“ gestoßen. Die Journalisten konnten dieses und andere Pseudonyme erfolgreich dem Deutschen zuordnen. Die Unternehmenssprecherin räumte nun ein, dass Schmitz zu den Gründer von Megaupload gehöre, heute sei er jedoch nur Anteilseigner ohne Einfluss auf das Tagesgeschäft.

Schmitz, hatte sich im Jahr 2003 aus Deutschland zurückgezogen und zeitweise versucht mit einem angeblich intelligenten Börsensystem namens „Trendax“ Anleger zu gewinnen. Auch eine von Schmitz großspurig angekündigte Luxus-Rallye wurde nie durchgeführt. Danach war es ruhiger geworden um Kimble. Die Webseite kimble.org, auf der Schmitz mit seinem ausschweifenden Lebensstil protzte, ging offline. Im vergangenen Jahr trat er in Neuseeland als Käufer eines Luxus-Anwesens in Erscheinung. In einem Interview bezeichnet er sich als einen der zehn reichsten Männer von Neuseeland. Seinen Namen hat Schmitz demnach inzwischen in „Kim Dotcom“ geändert. (Torsten Kleinz) / (vbr)

via heise online | Klage gegen Megaupload: „Kimble“ vor Gericht.