Megaupload Co-Founder Released On Bail – TorrentFreak

Megaupload Co-Founder Released On Bail

The co-founder of Megaupload has been freed on bail by a judge in New Zealand. Mathias Ortmann will be the subject of strict conditions including no Internet access. The US will now rely on a United Nations treaty to extradite the Mega team. Separately, it was revealed that the FBI remotely monitored last month’s raids and congratulated New Zealand police on their work.

Following his arrest almost a month ago, the co-founder of the now-defunct Megaupload file-hosting service has finally been granted bail.

Mathias Ortmann was expected to be freed following a January 26th hearing but that was delayed when information collected by the authorities on his finances fell short of Ortmann’s own estimates.

According to the FBI, Ortmann made around $14.5 million from Megaupload between 2005 and 2010, and an additional $3 million in 2011. His accounts, however, showed a total of $20.2 million, some $3.5 million more.

This morning, concerns over the 40-year-old, who was previously described as a serious flight risk by Prosecutor Anne Toohey, were overcome.

Ortmann, from Germany, was released earlier today and will now join his co-accused Bram van der Kolk and Finn Batato at the former’s Auckland home. Bail conditions for all three are strict and include a complete ban on Internet access.

Of those arrested in New Zealand following the raids in January, only Megaupload founder Kim Dotcom remains behind bars. He is due to appear in court next week.

In the meantime it has been revealed that US authorities intend to rely on a United Nations treaty aimed at combating international organized crime to extradite all the NZ-based members of the so-called “Mega Conspiracy” to the US.

While a lawyer working on behalf of the United States government admitted that no copyright offenses are specifically listed in the extradition treaty, he said that certain offenses which involve trans-national crime are covered by the country’s Extradition Act.

In New Zealand, crimes must carry a four year prison sentence to be deemed extraditable. Under the country’s Copyright Act, distributing an infringing work carries a five year maximum sentence. Nevertheless, some observers are predicting that due to its groundbreaking status, the extradition battle for the Megaupload defendants will be both complex and prolonged, and could even go all the way to the Supreme Court.

Separately, according to a report citing the latest issue of New Zealand Police’s ‘Ten One’ magazine, US authorities have congratulated local police on the raids they carried out last month.

“Feedback on the New Zealand operation has been extremely positive from our international law enforcement partners including the FBI and the US Department of Justice,” said Detective Superintendent Mike Pannett, who reportedly monitored events from the FBI’s command center in Washington.

As revealed last week, dozens of heavily armed police – some from elite anti-terrorist divisions – were used to arrest the operators of Megaupload in January.

via Megaupload Co-Founder Released On Bail | TorrentFreak.

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Kim Schmitz: Komplizen kommen auf Kaution frei – Bild.de

Kim Schmitz‘ Komplizen kommen auf freien Fuß

Kim Schmitz (re.) und seine Komplizen Bram van der Kolk, Finn Batato und Mathias Ortmann (von links). Van der Kolk und Batato sollen auf Kaution frei kommen, der Antrag von Ortmann wird noch geprüft

Aus Auckland berichten KAI FELDHAUS und HOJABR RIAHI (Fotos)

Auckland – Es wird einsam um Internet-Schwergewicht Kim Schmitz (38): Erst ließ ihn Star-Anwalt Robert Bennett (72) fallen, jetzt erlaubte ein neuseeländisches Gericht die Haftentlassung von zwei Komplizen des 150-Kilo-Millionärs gegen Kaution.

Marketingleiter Finn Batato und Chefprogrammierer Bram van der Kolk dürfen die Untersuchungshaft verlassen, sobald die Polizei ihre Kautionsadressen überprüft hat. Dann schmort nur noch „Megaupload“-Mitgründer Mathias Ortmann (40) zusammen mit Schmitz hinter Gittern. Ob auch er gegen Kaution raus darf, wird noch geprüft.

Emotionale Szenen außerhalb des Gerichtsgebäudes: „Jetzt kann Bram endlich wieder mit seinem Baby spielen“, sagte van der Kolks Frau. „Ich bin so erleichtert.“

Die drei Kinder von Kim Schmitz und seine schwangere Ehefrau müssen hingegen womöglich noch lange Zeit auf ihren „Mr. Dotcom“ verzichten. Sollte er in die USA ausgeliefert und dort verurteilt werden, drohen ihm bis zu 20 Jahre Knast.

Die US-Behörden gehen in ihrer 72 Seiten langen Anklageschrift von einer halben Milliarde Dollar Schaden aus, die Schmitz‘ und Co. verursachten. Sie sollen irrsinnig viel Speicherplatz bei verschiedenen Internetprovidern gemietet haben: 25 Millionen Gigabyte allein bei Carpathia Hosting im US-Bundesstaat Virginia. Die gemieteten Server waren voll mit Raubkopien.

Mit der Datentauschplattform „Megaupload“ verdiente der Ex-Hacker Millionen, führte ein Leben wie ein Scheich. Mit dem Helikopter flog er zum Frühstück, zu seinem Fuhrpark gehörten 15 Mercedes Benz, ein pinkfarbener Cadillac, ein Maserati und ein Lamborghini.

Die Nachbarn werden immer wieder Zeugen von Schmitz‘ skurrilem Humor – auch noch nach seiner Verhaftung: Gestern tauchte auf dem Rasen seines Anwesen plötzlich ein russischer Panzer auf!

Der skurrile Humor der Familie Schmitz: Im Garten der Villa tauchte gestern plötzlich ein russischer Panzer auf. Aufblasbar und aus Gummi. Ein Scherz zum Kindergeburtstag

Greift Schmitz‘ Privatarmee von tätowierten Bodyguards, die nach der Verhaftung ihres Chefs die Stellung halten und Schmitz‘ Familie beschützen, jetzt zu drastischen Mitteln?

Erst bei näherem Hinsehen entpuppte sich der täuschend echte T72-Kampfpanzer als Attrappe: aufblasbar und aus Gummi. Wie so vieles in Schmitz‘ Leben bloß ein Bluff.

„Das Ding sieht schon verdammt echt aus“, sagt Nachbar Michael Collett zu BILD. „Gestern war er noch nicht da. Ich habe mich schon gewundert, wie Hunderte Polizisten bei einer Razzia so ein Riesenteil übersehen können.“

An der Einfahrt zum „Dotcom Mansion“ treffen die BILD-Reporter den Sicherheitschef des Anwesens. Er erklärt den geschmacklosen Scherz: „Wir haben den Geburtstag von einem von Kims Kindern gefeiert. Wir hatten zwei Hüpfburgen und den Aufblas-Panzer. Die Kinder lieben ihn.“

Eine nähere Inspektion des Kriegsspielzeugs durch die Reporter will der bullige Mann dann aber doch nicht zulassen: „Kein Zutritt für Unbefugte.“ Nur einen Lieferwagen der Firma „Party Pieces“ lässt er passieren – er holt die makaberen Überreste des Kindergeburtstages ab.

Dass Schmitz zumindest vorerst nicht zurück in seine Luxus-Villa darf, hat der schillernde Internet-Unternehmer auch seinen Geschäftspartnern Ortmann (40) und van der Kolk (29) zu verdanken.

Per Skype unterhielten sich die beiden 2007 über Schmitz. Das FBI schnitt die Konversation mit. Van der Kolk: „Wenn’s ernst wird, kratzt Kim doch sofort alles Geld zusammen und taucht unter. Das kann er gut…“

Unter anderem wegen dieser Worte kommt Schmitz nun nicht auf Kaution frei: Fluchtgefahr!

Für Schmitz heißt es deswegen Knast-Kost statt Extravaganzen, keine ausgelassenen Partys mehr und vor allem Computerentzug. Das ist besonders ärgerlich für den spieleversessenen Multi-Millionär. Bei seiner Verhaftung belegte er in der Weltrangliste des Online-Shooters „Call of Duty: Modern Warfare 3“ noch Platz 1. Doch wegen seiner erzwungenen Abwesenheit vom Monitor wurde er mittlerweile vom Thron gestoßen.

via Kim Schmitz: Komplizen kommen auf Kaution frei – News Ausland – Bild.de.