Kim Dotcom wird in Neuseeland zum Politikum – WELT ONLINE

Kim Dotcom wird in Neuseeland zum Politikum

Wellington dpa – Der in den USA wegen Internetbetrugs gesuchte deutsche Gründer der Plattform Megaupload, Kim Dotcom, hätte nach Überzeugung der Opposition in Neuseeland keine Aufenthaltsgenehmigung erhalten dürfen.

Die Regierung habe seinen Antrag im Gegenzug für eine Millioneninvestition angenommen und damit gegen die Gesetze verstoßen, sagte der Fraktionschef der rechten Oppositionspartei New Zealand First, Winston Peters, am Freitag im Parlament.

Dotcom 38, der ursprünglich Schmitz hieß, war zusammen mit mehreren Mitarbeitern im Januar nach einer Razzia auf seinem Anwesen bei Auckland festgenommen worden. Die USA werfen ihm Urheberrechtsverletzungen mit einen Schaden von einer halben Milliarde US-Dollar vor. Sie haben die Plattform vom Netz genommen und verlangen Dotcoms Auslieferung. Die Beschuldigten beteuern ihre Unschuld und wehren sich gegen die Auslieferung. Sie sind gegen Kaution auf freiem Fuß. Die Auslieferungsanhörung ist im August.Nach Recherchen der «Dominion Post» in Wellington wussten die Einwanderungsbehörden von Dotcoms früheren Verurteilungen. Normalerweise wird eine Aufenthaltsgenehmigung in Neuseeland bei Vorstrafen verweigert. Dotcom bekam seine Papiere aber, nachdem er zehn Millionen neuseeländische Dollar heute 6,2 Millionen Euro in Neuseeland investiert hatte. «Das zeigt, dass es in der Nationalpartei Leute gibt, die jeden akzeptieren, wenn er nur ein Scheckheft mitbringt», sagte Peters. «Wir fragen uns, wen die Nationalpartei sonst noch durch die Hintertür ins Land lässt.»

via Kim Dotcom wird in Neuseeland zum Politikum  – WELT ONLINE.

Advertisements

Millionenvilla von Kim Schmitz beschlagnahmt

Die online Ausgabe der Bild schreibt heute das eine weitere Beschlagnahmung stattgefunden hat. Kimble hatte scheinbar eine kleinere Villa in der Nachbarschaft seiner gemieteten Villa in Neuseeland erwerben dürfen. Diese wurde ihm jetzt entzogen. Laut der neuseeländischen Presse wohnten dort bis zur Beschlagnahme seine Frau und die drei Kinder.

Wellington – Internet-Betrüger Kim Schmitz (38) geht es richtig an den Kragen. Nun haben die Behörden in Neuseeland eine Millionenvilla des „Megaupload“-Gründers beschlagnahmt.

Das Anwesen habe einen Wert von rund vier Millionen neuseeländischen Dollar (2,5 Millionen Euro), teilte das Ministerium für Wirtschaftsentwicklung mit. Es liegt neben der Luxusvilla, in der Schmitz wohnte. Bild.de

Der Merkur-Online berichtet ebenfalls.

Der Megabust

Heise.de berichtet soeben das Megaupload geschlossen und Kim Schmitz verhaftet wurde.

Razzia gegen Megaupload: FBI lässt Kim Schmitz verhaften

Die US-Bundespolizei FBI hat in Zusammenarbeit mit den Behörden in Deutschland, Neuseeland und weiteren Ländern zum Schlag gegen den Sharehoster Megaupload ausgeholt. Wie das US-Justizministerium und das FBI am Donnerstagabend deutscher Zeit mitteilten, wurden der aus Deutschland stammende Unternehmer Kim Schmitz und drei andere Beschuldigte am Donnerstag in Auckland (Neuseeland) verhaftet. Drei weitere Personen werden noch mit Haftbefehl gesucht.

Den Beschuldigten um den 37-Jährigen Schmitz, der sich jetzt „Kim Dotcom“ nennt, wird vorgeworfen, als Betreiber des Sharehosters Megaupload, der Streamingplattform Megavideo und weiterer Websites für „massive weltweite Urheberrechtsverletzungen“ verantwortlich zu sein. Die US-Behörden sprechen von einem „internationalen organisierten kriminellen Unternehmen“. Die Beschuldigten sollen damit insgesamt rund 175 Millionen US-Dollar umgesetzt haben. Den Schaden für die Rechteinhaber beziffert das US-Justizministerium auf über 500 Millionen US-Dollar.

Der Sharehoster Megaupload und die Schwester-Site Megavideo sind derzeit nicht zu erreichen. Ein US-Bundesgericht hat die Beschlagnahmung der Domains sowie weiterer 16 Adressen angeordnet. Die Behörden vollstreckten den Angaben zufolge 20 Durchsuchungsbefehle in den USA und acht weiteren Staaten. Dabei seien Server und anderes Firmeneigentum im Wert von rund 50 Millionen US-Dollar in den USA, den Niederlanden und Kanada beschlagnahmt worden, teilte das US-Justizministerium weiter mit.

Die Ermittlungen konzentrieren sich den Angaben zufolge auf die in Hongkong ansässigen Unternehmen Megaupload Limited und Vestor Limited. Die US-Ermittler gehen davon aus, dass Schmitz das Megaupload-Imperium geführt hat. Er habe Megaupload gegründet und sei der einzige Anteilseigner der Vestor Limited, in der er seine Beteiligungen der mit Megaupload verbundenen Websites gebündelt habe. Im Visier der Ermittler sind neben Schmitz noch drei weitere deutsche Staatsbürger sowie ein Slovake, ein Niederländer und ein Este.

Wohl im Zusammenhang mit dem Abschalten von Megaupload.com war die Website des US-Justizministeriums http://www.justice.gov zeitweilig nicht zu erreichen. Anonymous-Aktivisten brüsten sich in Online-Foren damit, die Website per DDOS-Attacke ausgeschaltet zu haben. (vbr) heise.de

New-Economy-„Star“ Kim Schmitz in Neuseeland?

New-Economy-„Star“ Kim Schmitz in Neuseeland?

New-Economy-„Star“ Kim Schmitz in Neuseeland?

Kim Schmitz – will er sich nun in Neeseeland niederlassen? Aus irgendeinem Grund ist der 1974 in Kiel geborene Mann eine „New-Economy-Legende“. Er liess sich „Kimble“ nennen – und narrte so einige Menschen.

Er liess sich „genialer Hacker“ oder „Geschäftsmann“ nennen, „Kleiner will er er’s nicht“ schreibt die Süddeutsche Zeitung. Er verkaufte auch schon mal seine Firma „Data Protect“ an den TÜV Rheinland, naja, der Laden ging dann 2001 pleite. Und bei Letsbuyit, schwedisch-niederländischer Power-Einkaufsladen, hatte er

er auch seine Finger drin. Gibts auch nicht mehr. Todsichwere Anlagetips hat er auch noch verhökert.

Was aber lesen wir nun in der Süddeutschen Zeitung? Genau. Es gibt ihn noch! Er soll möglicherweise in Neuseeland eine 30 Millionen Dollar teure Villa gekauft haben, meldet der New Zealand Herald.

Er könnte aber auch in Hongkong abhängen. Wenn nicht, dann eben in seiner Villa mit den 24 Hektar in Coatsville nahe Auckland. Zur Tarnung soll er eine finnische Fahne aufgestellt haben.

via New-Economy-„Star“ Kim Schmitz in Neuseeland?.

Kim Schmitz meldet sich zurück – Golem.de

Kim Schmitz meldet sich zurück

Neuer Wohnsitz im Herrenhaus in Neuseeland?

Der selbsternannte Hacker und Firmengründer Kim Schmitz soll das teuerste Herrenhaus Neuseelands gekauft haben. Um die umstrittene Figur aus der New Economy war es in den letzten Jahren ruhig geworden.

Kim Schmitz ist wieder in den Schlagzeilen. Der verurteilte Betrüger, selbsternannte Hacker und Firmengründer aus der Zeit der New-Economy-Blase soll eine mit 30 Millionen US-Dollar bewertete Villa in Neuseeland gekauft haben. Das berichtet der New Zealand Herald unter Berufung auf einen Insider, der Schmitz kennt.

Der 36-Jährige habe das Chrisco-Herrenhaus mit sechs Schlafzimmern, einem Tennisplatz, einem Pool und einem großen tropischen Aquarium heimlich übernommen. Nach dem Besitzerwechsel wehte zur Tarnung zuerst eine finnische Flagge über dem Anwesen, so die Zeitung.

Schmitz soll sich seit einigen Monaten für das 24,3 Hektar große Anwesen interessiert haben und sich kürzlich mit den früheren britischen Eignern Richard und Ruth Bradley auf einen Leasing- und Kaufpreis geeinigt haben. Das Chrisco-Herrenhaus gilt als die teuerste Immobilie Neuseelands, so die Zeitung. Zuletzt hieß es, dass Schmitz in Hongkong wohnt.

Der Glamour-Boy präsentierte sich in der Vergangenheit der Boulevardpresse gerne in Luxusautos und veranstaltete teure Partys. Schmitz bezeichnete sich selbst als Hacker und gründete die IT-Sicherheitsfirma Dataprotect, die er an den TÜV Rheinland verkaufte. Kurz danach war das Unternehmen insolvent. Im Mai 2002 wurde Schmitz wegen Insiderhandels im Zusammenhang mit der vermeintlichen Rettung der Internetplattform Letsbuyit.com zu einer 20-monatigen Bewährungsstrafe verurteilt. Danach wollte er als Fondsmanager agieren und startete das Onlineprojekt Trendax. Laut einem Focus-Bericht aus dem Jahr 2007 soll Schmitz hinter dem Sharehoster Megaupload.com stehen, was das Unternehmen jedoch bestreitet.

via Kim Schmitz meldet sich zurück – Golem.de.