Neue Vorwürfe gegen Megaupload-Betreiber – heise.de

Neue Vorwürfe gegen Megaupload-Betreiber

Gegen die Betreiber der Internet-Datenplattform Megaupload um den Deutschen Kim Schmitz gibt es einen Monat nach der Festnahme neue Vorwürfe. US-Ermittler werfen ihnen jetzt auch vor, Material von anderen Websites wie etwa YouTube kopiert und über Megaupload angeboten zu haben, wie aus Gerichtsunterlagen hervorgeht, die am Wochenende veröffentlicht wurden (PDF).

Schmitz, der seinen Namen inzwischen in Kim Dotcom geändert hatte, wurde im Januar auf Antrag der US-Behörden zusammen mit seinen Vertrauten in Neuseeland in Untersuchungshaft genommen. Die amerikanischen Ermittler sehen die inzwischen dichtgemachte Megaupload-Plattform als einen der größten Umschlagplätze für illegale Kopien von Filmen und Musik.

Die USA fordern eine Auslieferung der Betreiber. Megaupload wird vorgeworfen, den Inhabern der Urheberrechte einen Schaden von mehr als 500 Millionen Dollar zugefügt zu haben. Die Megaupload-Verantwortlichen weisen die Anschuldigungen zurück. Ihr US-Anwalt Ira Rothken bekräftigte im Wall Street Journal, er sehe gute Chancen, dass sich seine Mandanten vor Gericht durchsetzen.

Außerdem soll Megaupload nach neuen Erkenntnissen der US-Behörden zuletzt nur rund 66,6 Millionen Nutzer gehabt haben statt der von den Betreibern selbst angegebenen 180 Millionen. Und nur knapp 5,9 Millionen von ihnen hätten jemals Dateien bei Megaupload hochgeladen. Das sehen die Ermittler als weiteres Argument dafür, dass Megaupload kaum für legale Zwecke genutzt worden sei.

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Kim Schmitz: US-Behörden erheben neue Vorwürfe gegen Megaupload-Gründer – PC Games

Kim Schmitz: US-Behörden erheben neue Vorwürfe gegen Megaupload-Gründer

US-amerikanische Behörden haben die Anklage gegen den Megaupload-Gründer Kim Schmitz um einige Punkte erweitert. Demnach bestehe eine Verletzung des Urheberschutzes sowie Betrug – Megaupload sei der Internetpiraterie schuldig.

Kim Schmitz sitzt derzeit in Untersuchungshaft in Neuseeland. Nun haben die USA neue Vorwürfe gegen den Megaupload-Gründer erhoben. Die Anklage gegen den Megaupload-Gründer Kim Schmitz wurde von US-Behörden um einige Punkte erweitert. Auch andere Megaupload-Verantwortliche neben Schmitz sind von den neuen Vorwürfen betroffen. So bestehe laut US-Behörden eine Verletzung des Urheberschutzes. Ein weiterer Punkt der der Anklage gegen Schmitz und Mitarbeiter hinzugefügt wurde, ist der Betrug.

Das US-Justizministerium gab die neuen Vorwürfe kürzlich bekannt. Es sei eindeutig, dass Megaupload Internetpiraterie betrieben habe, da das Herunterladen von urheberrechtlich geschützen Daten auf Megaupload möglich war. So habe Megaupload als Plattform für Piraten gedient. Beweismaterial hat die Staatsanwaltschaft aus statistischen Auswertungen gezogen. So haben 90 Prozent aller Nutzer die Seite zum Download von Software, Filmen und Musik genutzt.

Auch gegen Nutzer, die über Jahre hinweg tausende von geschützten Dateien auf Megaupload hochgeladen haben, wurden keinerlei Maßnahmen erhoben, stellt die Staatsanwaltschaft fest. Schmitz wurde vor einem Monat festgenommen und sitzt derzeit in Neuseeland in Untersuchungshaft. Die USA fordert die Auslieferung des Megaupload-Gründers, um ihm die Anklage zustellen zu können.

via Kim Schmitz: US-Behörden erheben neue Vorwürfe gegen Megaupload-Gründer.